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Dampflokomotiven

Jung-Typ Pudel
Die Fa. Jung,
Jungenthal. hat über einen längeren Zeitraum eine einfache, zuverlässige und
leistungsfähige
Dreikuppler-Tenderlok unter der Bezeichnung "Pudel" gebaut.
Bis zur Verdieselung fand
man diese Lok häufig auf Werk- und Privatbahnen. Der Rahmen war ähnlich dem der
T 3, Kessel und Aufbauten aber wesentlich gröβer. Einige Lok dieser Bauart besaβ
die Bremer Hafenbahn. Diese Lok kamen als 89 7512 - 7521 zur Reichsbahn. Gerade
diese Lok sind sehr oft falsch als T 3 bezeichnet worden, hatten aber mit ihr
nichts als die Achsfolge gemeinsam.

Am 1. März 1944
setzte die Rbd Hannover sechzehn Lok BR 89.70 ein (ohne vermietete Fahrzeuge),
und zwar fünf im Bw Braunschweig Nord und je eine in den Bw Bremen Hbf,
Halberstadt, Hameln, Hannover, Hannover-
Hgbf, Lehrte,
Magdeburg Hbf, Magdeburg-Buckau, Magdeburg-Rothensee, Nordstemmen und Soltau.
Für den31. Oktober 1944 hat Herr Wohlfarth freundlicherweise mitgeteilt:
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89 7055
Hannover |
7095
Hannover |
7138
Halberstadt |
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7171
MagdeburgHbf |
7349
Magdeburg Buckau |
7469
Braunschweig Nord |
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7478
Hameln |
7506
Mdbg-Rothensee |
7513
Hameln |
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7515
Magdeburg Hbf |
7533
Braunschweig Nord |
7536
Braunschweig Nord |
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7537
Braunschweig Nord |
7538
Braunschweig Nord |
7539
Bremen Hbf |
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7540
Lehrte |
7541
Braunschweig Nord |
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Gegen Kriegsende
rollte dem Bw Oebisfelde die Lok 897546 (urspr. PKP TKh 1 2 c) von der Rbd
Danzig zu.Diese, die am 20. Juni 1945 im RAW Stendal stehenden Lok 89 7095 und
89 7540 sowie 89 7138 (Bw Halberstadt), 89 7349 (Bw Magdeburg-Rothensee) und 89
7506 (Bw Magdeburg-Buckau) verblieben bei der wiedergegründeten Rbd Magdeburg.
Ebenfalls bei der
Reichsbahn muβte
man 89 7469 belassen, die seit 19.April
1944 vom Bw Braunschweig Nord an das Verpflegungsmagazin Hadmersleben verliehen
und bisKriegsende nicht zurückgegeben worden war.
Der Verbleib der 897478 vom
Bw Hameln schlieβlich lieβ
sich nicht
ermitteln.
Am 9. Februar
1946 waren vorhanden: .
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89 7055 Bw
Hannover |
7171 Bw
Braunschweig Hbf |
7297 Bw
Northeim |
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7340 Bw
Nordtheim |
7513 Bw
Hameln |
7515 Bw
Hannover Hgbf |
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7518 Bw
Bielefeld |
7533 Bw
Braunschweig |
7536 Bw
Minden |
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7537 Bw
Braunschweig |
7538 Bw
Braunschweig |
7539 Bw
Brem.-Geestemünde |
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7541 Bw
Celle |
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Am 16. Mai 1946
musterte man die schwer beschädigte 89 7340 aus. Mit Verfügung vom 6. Juni 1946
verkaufte man 89 7539 an die Niederweser-Bahn (Farge-Wulsdorf). Am 20. September
1948 musterte man 89 7171 aus, die zuvor, am 14. August 1947, vom Bw
Braunschweig Hbf zum Bw Braunschweig Vbf umgesetzt worden war. Von der Rbd
Hamburg gingen am 2. Juli 1948 89 7431, am 28. Juli 1948 89 7324 und am
23.August 1948 89 7416 zu, von der Rbd Essen am 11. September 1948 89 7325 und
am 2. Februar 1949 897299. Nachdem am 14.
August 1948 89 7297 (Bw
Nordenham), 89 7324 (Bw Minden) und 89 7541 (Bw
Minden)
ausgemustert worden waren, ergab sich am 31. Dezember 1955 nachstehende
Verteilung der zwölf Hannoveraner Lok BR 89.70:

89 7513 im
Juni 1962 auf der Drehscheibe 1 des BW Hannover Ost - das spätere BW Hannover 1
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89 7055 Bw Hannover |
7299 Bw Nordenham |
7325 Bw Braunschweig
Vbf |
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7416 Bw Göttingen
Vbf |
7431 Bw Nordenham |
7513 Bw Bielefeld |
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7515 Bw Hannover |
7518 Bw Göttingen
Pbf |
7533 Bw Braunschweig
Vbf |
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7536 Bw Nordenham |
7537 Bw Braunschweig
Vbf |
7538 Bw Nordenha |
Während
Zugänge von anderen Direktionen nun nicht mehr zu verzeichnen waren, schieden
1952
897299,7325 und 7431,1953 897537,1954 897055,7533 und 1955 897416 aus. 89 7055
wurde an die Brinker Hafenbahn verkauft; 89 7325 verblieb noch einige Zeit als
Werklok der Nw Minden. Im Dezember 1955 waren noch fünf Lok einsatzfähig, von
denen 89 7518 am 25. Juni 1959 und 89 7515, 7536 am 30. September 1960
ausgemustert wurden:
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89 7513 Bw
Bielefeld |
7515 Bw
Hannover |
7518
Bw Göttingen Vbf |
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7536 Bw Nordenham |
7538 Bw Delmenhorst |
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89 7513
beendete ihr aktives Dasein am 19. November 1964 beim Bw Hannover. 89 7538 kam
vom Bw Delmenhorst am
10. Mai 1956 nach Nordenham, am 18. Juni 1960 zum Bw Bremen Hbf, wo sie am
13.Februar 1963 auf z gestellt wurde. Für sie liegen zwei
.Ausmusterungsverfügungen, vom 13. November 1964 und vom 2. September 1966 vor.
Die
direkt im Anschluß an die preußischen T 3 eingenummerten Lokomotiven mit den
Nummern 89 7512 - 89 7521 waren keine T 3, sondern von
Jung gebaute Industrielokomotiven
(Typ "Pudel") der ehemaligen Hafenbahn Bremen, die 1930 von der DRG übernommen
worden war. Diese Lokomotiven waren mit 15 t Kuppelachslast deutlich schwerer
als die T 3, hatten eine Heusinger-Steuerung und einen kleinen Kohlenkasten
hinter dem Führerhaus.
Die Lok, die bis 1977 auf
einem Berliner Spielplatz stand, wurde von einem Berliner Eisenbahnfreund
erworben. Es handelt sich bei der Lok um eine Vertreterin der
Jung-Industriebahntype "Pudel", einer verstärkten T 3 Bauart. Die Lok befindet
sich im Sommer 2003 zur Aufarbeitung in Loburg in Sachsen-Anhalt

Spielplatzlok in Berlin

89 7513 (Jung 1720/1912;
Gattung Gt33.15
Bauart: Cn2t
Baujahr: 1911
Hersteller: Arnold Jung GmbH Fabriknr. 1720
Länge ü Puffer: 9,61 Meter
Dienstgewicht: 46 Tonnen
Kesseldruck: 12 bar
Leistung: 450 PS
Höchstgeschw. 40km/h vorwärts/rückwärts
Vorräte: 1,6 Tonnen Kohle und 6 m3 Wasser
Beheimatungen:
bis 1930 Zollausschlussgebiet Bremen
bis 1934 Bremen Walle
bis 1938 Braunschweig
anschließend: Magdeburg, Nordstemmen, Bremen, Soltau,
Hameln, Holzminden, Bielefeld Nordenham, Göttingen,
Hannover Hbf
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