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update: 11.10.2007

Dampflokomotiven

Jung-Typ Pudel

Die Fa. Jung, Jungenthal. hat über einen längeren Zeitraum eine einfache, zuverlässige und leistungsfähige

Dreikuppler-Tenderlok unter der Bezeichnung "Pudel" gebaut. Bis zur Verdieselung fand man diese Lok häufig auf Werk- und Privatbahnen. Der Rahmen war ähnlich dem der T 3, Kessel und Aufbauten aber wesentlich gröβer. Einige Lok dieser Bauart besaβ die Bremer Hafenbahn. Diese Lok kamen als 89 7512 - 7521 zur Reichsbahn. Gerade diese Lok sind sehr oft falsch als T 3 bezeichnet worden, hatten aber mit ihr nichts als die Achsfolge gemeinsam.

 

Am 1. März 1944 setzte die Rbd Hannover sechzehn Lok BR 89.70 ein (ohne vermietete Fahrzeuge), und zwar fünf im Bw Braunschweig Nord und je eine in den Bw Bremen Hbf, Halberstadt, Hameln, Hannover, Hannover-

Hgbf, Lehrte, Magdeburg Hbf, Magdeburg-Buckau, Magdeburg-Rothensee, Nordstemmen und Soltau. Für den31. Oktober 1944 hat Herr Wohlfarth freundlicherweise mitgeteilt:

89 7055 Hannover   7095 Hannover    7138 Halberstadt
7171 MagdeburgHbf 7349 Magdeburg Buckau 7469 Braunschweig Nord
7478 Hameln 7506 Mdbg-Rothensee 7513 Hameln
7515 Magdeburg Hbf 7533 Braunschweig Nord 7536 Braunschweig Nord
7537 Braunschweig Nord 7538 Braunschweig Nord 7539 Bremen Hbf
7540 Lehrte 7541 Braunschweig Nord

Gegen Kriegsende rollte dem Bw Oebisfelde die Lok 897546 (urspr. PKP TKh 1 2 c) von der Rbd Danzig zu.Diese, die am 20. Juni 1945 im RAW Stendal stehenden Lok 89 7095 und 89 7540 sowie 89 7138 (Bw Halberstadt), 89 7349 (Bw Magdeburg-Rothensee) und 89 7506 (Bw Magdeburg-Buckau) verblieben bei der wiedergegründeten Rbd Magdeburg. Ebenfalls bei der Reichsbahn muβte man 89 7469 belassen, die seit 19.April 1944 vom Bw Braunschweig Nord an das Verpflegungsmagazin Hadmersleben verliehen und bisKriegsende nicht zurückgegeben worden war. Der Verbleib der 897478 vom Bw Hameln schlieβlich lieβ sich nicht ermitteln.

 Am 9. Februar 1946 waren vorhanden: .

89 7055 Bw Hannover 7171 Bw Braunschweig Hbf 7297 Bw Northeim
7340 Bw Nordtheim 7513 Bw Hameln 7515 Bw Hannover Hgbf
7518 Bw Bielefeld 7533 Bw Braunschweig 7536 Bw Minden
7537 Bw Braunschweig 7538 Bw Braunschweig 7539 Bw Brem.-Geestemünde
7541 Bw Celle

Am 16. Mai 1946 musterte man die schwer beschädigte 89 7340 aus. Mit Verfügung vom 6. Juni 1946 verkaufte man 89 7539 an die Niederweser-Bahn (Farge-Wulsdorf). Am 20. September 1948 musterte man 89 7171 aus, die zuvor, am 14. August 1947, vom Bw Braunschweig Hbf zum Bw Braunschweig Vbf umgesetzt worden war. Von der Rbd Hamburg gingen am 2. Juli 1948 89 7431, am 28. Juli 1948 89 7324 und am 23.August 1948 89 7416 zu, von der Rbd Essen am 11. September 1948 89 7325 und am 2. Februar 1949 897299. Nachdem am 14. August 1948 89 7297 (Bw Nordenham),  89 7324 (Bw Minden) und 89 7541 (Bw Minden) ausgemustert worden waren, ergab sich am 31. Dezember 1955 nachstehende Verteilung der zwölf Hannoveraner Lok BR 89.70:

 

89 7513 im Juni 1962 auf der Drehscheibe 1 des BW Hannover Ost - das spätere BW Hannover 1

89 7055 Bw Hannover 7299 Bw Nordenham 7325 Bw Braunschweig Vbf
7416 Bw Göttingen Vbf  7431 Bw Nordenham 7513 Bw Bielefeld
7515 Bw Hannover 7518 Bw Göttingen Pbf 7533 Bw Braunschweig Vbf
7536 Bw Nordenham 7537 Bw Braunschweig Vbf 7538 Bw Nordenha

Während Zugänge von anderen Direktionen nun nicht mehr zu verzeichnen waren, schieden 1952 897299,7325 und 7431,1953 897537,1954 897055,7533 und 1955 897416 aus. 89 7055 wurde an die Brinker Hafenbahn verkauft; 89 7325 verblieb noch einige Zeit als Werklok der Nw Minden. Im Dezember 1955 waren noch fünf Lok einsatzfähig, von denen 89 7518 am 25. Juni 1959 und 89 7515, 7536 am 30. September 1960 ausgemustert wurden:

89 7513 Bw Bielefeld 7515 Bw Hannover  7518 Bw Göttingen Vbf
7536 Bw Nordenham 7538 Bw Delmenhorst  

89 7513 beendete ihr aktives Dasein am 19. November 1964 beim Bw Hannover. 89 7538 kam vom Bw Delmenhorst am 10. Mai 1956 nach Nordenham, am 18. Juni 1960 zum Bw Bremen Hbf, wo sie am 13.Februar 1963 auf z gestellt wurde. Für sie liegen zwei .Ausmusterungsverfügungen, vom 13. November 1964 und vom 2. September 1966 vor.

Die direkt im Anschluß an die preußischen T 3 eingenummerten Lokomotiven mit den Nummern 89 7512 - 89 7521 waren keine T 3, sondern von Jung gebaute Industrielokomotiven (Typ "Pudel") der ehemaligen Hafenbahn Bremen, die 1930 von der DRG übernommen worden war. Diese Lokomotiven waren mit 15 t Kuppelachslast deutlich schwerer als die T 3, hatten eine Heusinger-Steuerung und einen kleinen Kohlenkasten hinter dem Führerhaus.

Die Lok, die bis 1977 auf einem Berliner Spielplatz stand, wurde von einem Berliner Eisenbahnfreund erworben. Es handelt sich bei der Lok um eine Vertreterin der Jung-Industriebahntype "Pudel", einer verstärkten T 3 Bauart. Die Lok befindet sich im Sommer 2003 zur Aufarbeitung in Loburg in Sachsen-Anhalt

Spielplatzlok in Berlin


89 7513 (Jung 1720/1912; Gattung Gt33.15

Bauart: Cn2t
Baujahr: 1911
Hersteller: Arnold Jung GmbH Fabriknr. 1720
Länge ü Puffer: 9,61 Meter
Dienstgewicht: 46 Tonnen
Kesseldruck: 12 bar
Leistung: 450 PS
Höchstgeschw. 40km/h vorwärts/rückwärts
Vorräte: 1,6 Tonnen Kohle und 6 m3 Wasser
Beheimatungen:
bis 1930 Zollausschlussgebiet Bremen
bis 1934 Bremen Walle
bis 1938 Braunschweig
anschließend: Magdeburg, Nordstemmen, Bremen, Soltau,
Hameln, Holzminden, Bielefeld Nordenham, Göttingen,
Hannover Hbf

 

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